Morbus Sudeck
Morbus Sudeck (auch "Sympatische Reflexdystrophie" oder "Complex Regional Pain Syndrome" (CPRS) Typ I (ohne Nervenläsion) und Typ II (mit Nervenläsion) genannt, ist eine therapeutische Herausforderung.
Die Ätiologie des Morbus Sudeck ist noch immer schlecht verstanden. Er kann infolge einer Fraktur, eines Weichteiltraumas oder nach einem chirurgischen Eingriff auftreten. Es gibt dabei jedoch keinen Zusammenhang zwischen der Schwere eines Traumas und der Wahrscheinlichkeit, Morbus Sudeck zu entwickeln. Rasche Massnahmen in Kooperation mit einem auf multidisziplinäre Schmerzbehandlung spezialisiertem Zentrum bieten die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung. Ist hingegen das Stadium der Chronifizierung einmal erreicht, können meist nur noch dürftige therapeutische Resultate erzielt werden.
Mit Hilfe anästhesiologischer Massnahmen wird eine möglichst vollständige Kontrolle über den Schmerz angestrebt, da nur sie die Durchführung von Behandlungen, wie z. B. Physiotherapie oder Ergotherapie erlaubt, welche für eine Heilung unbedingt notwendig sind.
Weitere Informationen zu anästhesiologischer und konservativer Behandlung bietet die dolor-Ausgabe: "Morbus Sudeck".