Rückblick - Wissenschaftsbrunch vom 26. September 2015

An diesem leuchtenden Herbstsamstag versammelte sich einmal mehr eine bunte Gästeschar, angereist vom Berner Seeland bis aus dem südlichen Tessin, zum beliebten SGSS-Wisschenschaftsbrunch im Zürcher Schweizerhof, wo sie von der diplomierten Hypnosetherapeutin Martina Maier (dipl. HypnoCoach NGH) einen Einblick in die «mentale Schmerztherapie» vermittelt bekamen.

In Abwesenheit von Eli Alon führte Kyrill Schwegler gekonnt und sympathisch durch den Anlass, das Personal des Hotels sorgte durch einen leckeren Brunch und perfekten Service für das leibliche Wohl.

Frau Maier leitete ihr Referat damit ein, dass die Hypnose das älteste beschriebene Mittel gegen Schmerz ist und lange Zeit in Vergessenheit geriet, nun jedoch ein Revival erlebt. Kein Wunder, denn die Erfolgsquote der Behandlung chronischer Schmerzen durch Hypnosetherapie ist sehr hoch, sofern die Patientinnen und Patienten zur Mitarbeit bereit und instruierbar sind – oft bestehen jedoch u.a. Sprachbarrieren. Sie weist die Patienten und Patientinnen zur Selbsthypnose an, was durchschnittlich nach drei Sitzungen möglich ist, dabei verliert der Hypnotisierte die Selbstkontrolle nie. Nicht alle Menschen sind hypnosefähig, sie entscheidet im Vorgespräch, ob sich die Person dafür eignet, wobei die Motivation eine wichtige Rolle spielt. Nebenwirkungen werden nicht beschrieben, ein kleiner Nachteil ist jedoch, dass die Behandlung nicht der Krankenkasse in Rechnung gestellt werden kann.  

Nach einer interessanten, lebendigen Diskussionsrunde - nicht ganz ohne provokative Fragen zum wissenschaftlichen Fundament - verabschieden sich die zufriedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gehen ihrer Wege.

– ein Rückblick von Beatrice Schwegler, besten Dank!